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Mann untersucht seine Zähne auf Zahnschmelzabbau

Zahnschmelzabbau – wie Du ihn erkennen und stoppen kannst!

Die äußerste Schicht unserer Zähne bildet der Zahnschmelz. Er schützt unsere Zähne nicht nur vor äußerlichen Einflüssen, wie schädlichen Bakterien oder Säuren. Ihm haben wir auch die weiße Farbe unserer Zähne zu verdanken. 

Viele Menschen leiden jedoch unter einem stetigen Abbau der wertvollen Schutzschicht. Das kann viele Zahnleiden nach sich ziehen. Es gibt aber einige Maßnahmen, durch die der Zahnschmelzabbau verlangsamt und im besten Fall sogar gestoppt werden kann.

Was ist Zahnschmelz? Überblick über die Anatomie der Zähne

Der Zahnschmelz entwickelt sich bereits vor dem Durchbruch der ersten Zähne und liegt wie eine Hülle um den Zahn. Er umschließt die gesamte Fläche der Zahnkrone bis zum Zahnbein (Dentin), lediglich die Wurzel ist nicht mit Zahnschmelz bedeckt.

Anatomie der Zähne: Der Zahnschmelz liegt wie eine schützende Hülle über dem Zahnbein.

Im besten Fall ist der Zahnschmelz bis zu 2,5 Millimetern dick. Er besteht nahezu vollständig aus organischen Substanzen wie Calcium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Weiter besteht der Schmelz zu geringen Teilen aus keratinähnlichen Substanzen. Der Zahnschmelz ist kristallin aufgebaut, wodurch er seinen optischen Glanz erhält.

Da der Schmelz weder durchblutet noch innerviert wird, können wir bei beginnendem Zahnschmelzabbau keine Schmerzen wahrnehmen. Erst, wenn der Zahnschmelz so weit abgetragen wurde, dass das darunter liegende Dentin frei liegt, können Schmerzen wahrgenommen werden.

Zahnschmelzabbau ist leider keine Seltenheit, denn obwohl es sich dabei um die härteste Substanz des Körpers handelt, kann er durch falsche Pflege und schlechte Essgewohnheiten abgetragen werden. Zahnschmelzabbau, auch bekannt als „Dentale Erosion“ ist ein mittlerweile häufig auftretendes Problem. Oft sind schon Kinder und Jugendliche davon betroffen. In einer Studie konnten bei 35 Prozent von Kindern im Alter zwischen 11 und 13 Jahren Anzeichen von beginnendem Zahnschmelzabbau beobachtet werden. Unglücklicherweise ist der Körper nicht in der Lage Zahnschmelz zu regenerieren oder nachzubilden. Hat man ihn also erst einmal verloren ist er auch für immer weg.

Der Zahnschmelz und seine Funktion 

Dass der Zahnschmelz die härteste, im Körper vorkommende Subtanz ist, hat natürlich seinen Sinn und Zweck. Er muss dem immensen Druck standhalten, der beim Kauen von Nahrung aufgewendet wird. Der Schmelz stellt also sicher, dass der Zahn sich im Laufe eines Menschenlebens nicht abnutzt. Der Zahnschmelz ist so hart, dass er vom Zahnarzt nur mithilfe von Instrumenten mit rotierenden Diamantkörpern bearbeitet werden kann. Weiter schützt die harte Schicht den Zahn vor bakteriellem Befall und Entkalkung der Zähne durch Säuren. 

Was ist Zahnschmelzabbau und wie äußert er sich?

Unter Zahnschmelzabbau versteht man einen, meist durch Säure bedingten, sukzessiven Verlust des Zahnschmelzes. Dieser geschieht, wenn Säuren in direkten Kontakt mit den Zähnen kommen und regelmäßig auf den Zahnschmelz einwirken. Die Säuren führen dazu, dass der Zahnschmelz immer dünner wird. Schließlich wird er porös und verliert immer mehr an Widerstandskraft. Der Schmelz baut sich von außen nach innen ab. Das gefährdet das darunter liegende Dentin und schließlich den gesamten Zahn. Erst, wenn auch das Dentin betroffen ist, verspürt der Mensch Schmerzen, denn die sogenannten Dentinkanälchen sind im Gegensatz zum Zahnschmelz mit Nervenfasern durchzogen. 

Bevor der Zahnschmelzabbau aber so weit fortgeschritten ist, dass der Mensch Schmerzen wahrnimmt, ist er von Laien nur schwer zu erkennen. Erste Hinweise sind: 

  • Gelbe Verfärbungen: Das drunterliegende Dentin ist im Gegensatz zum Zahnschmelz gelblich. Je mehr Zahnschmelz verloren geht, desto deutlicher schimmert die gelbe Farbe des Dentins durch. 
  • Sprünge und Dellen: Da der Zahn nicht mehr so gut gegen die Kräfte geschützt ist, die beim Nahrungsverzehr wirken, nutzt sich der Zahn vermehrt ab und es können Sprünge oder Dellen auf den Kauoberflächen entstehen. 
  • Durchsichtige Kanten: Vor allem die Vorderzähne werden rund um die Bissflächen immer dünner und durchsichtig. 
  • Empfindliche Zähne: Bei weiter fortgeschrittenem Zahnschmelz beginnen die Zähne empfindlich auf Hitze oder Kälte zu reagieren. 

Fürchtest Du unter beginnendem Zahnschmelzabbau zu leiden, lasse Deine Zähne am Besten von einem Zahnarzt anschauen. Er hat einen geschulten Blick und wird Dir sagen, wie es um Deinen Zahnschmelz steht. 

Ursachen von Zahnschmelzabbau – Achtung Säure !

Obwohl es unterschiedliche Ursachen für den Abbau der schützenden Schicht gibt, spielt die Hauptursache der säurebedingte Abbau des Zahnschmelzes. Kommen säurehaltige Lebensmittel oder Getränke in Kontakt mit dem Schmelz, greifen sie diesen an. Es ist dabei schon ausreichend, wenn der Zahnschmelz lediglich vier „Säureangriffen“ pro Tag ausgesetzt ist. Das ist für den Schmelz bereits schwer zu kompensieren, denn Säure ist reinstes Gift für die wichtige Schutzschicht.

Der physiologische pH-Wert im Mund liegt im neutralen bis basischen Bereich. Lebensmittel mit einem pH-Wert von unter 4.5 können den Zahnschmelz bereits angreifen. Das kann aber dennoch nicht verallgemeinert werden, denn es gibt auch Lebensmittel, die einen geringen pH-Wert haben, den Zahnschmelz aber trotzdem nicht schwächen. Dazu wird beispielsweise Joghurt gezählt, der mit einem pH-Wert von etwa 4 relativ sauer ist. Der hohe Kalziumgehalt im Joghurt sorgt aber dafür, dass die Zähne gestärkt werden.

Doch was sind säurehaltige Lebensmittel überhaupt? Zahnschmelzabbau ist nicht zwangsweise ein Zeichen schlechter Ernährung, denn es gibt auch viele gesunde Lebensmittel wie beispielsweise verschiedene Obstsorten, die einen sehr niedrigen pH-Wert haben. Außerdem ist es ist für den Zahnschmelz völlig irrelevant, ob es sich bei den Säuren um künstlich hergestellte (wie z.B. in vielen Softdrinks) oder natürliche Säuren (wie in Obst) handelt.

Hier haben wir einige Lebensmittel und Getränke aufgelistet, die besonders sauer sind. 

  • Früchte und Fruchtsäfte 
  • kohlesäurehaltige Getränke und Softdrinks 
  • isotonische Sportgetränke
  • Schwarzer Tee und Kaffee
  • Wein
  • Eistee
  • Ketchup 
Limonaden
Limonaden und Softdrinks sind meist sehr säurehaltig. Um Dich vor Zahnschmelzabbau zu schützen, solltest Du den Konsum davon gering halten.

Außerdem können säurebedingte Angriffe durch häufiges Erbrechen, z.B. bei Bulimie oder in den frühen Monaten einer Schwangerschaft zustande kommen. 

Eine weitere Ursache ist häufiges Zähneknirschen. Dieses wird meist durch Stress bei beruflicher oder privater Überforderung ausgelöst. Häufiges Knirschen beansprucht den Zahnschmelz übermäßig und führt zum schrittweisen Abbau.  

Auch beim Zähneputzen kann man einiges falsch machen. Bei starkem Schrubben und sehr häufigem Zähneputzen wird der Zahnschmelz angegriffen. Insbesondere dann, wenn das Zähneputzen direkt nach der Nahrungsaufnahme erfolgt, denn dann läufst Du Gefahr, den durch die Säure geschwächten Zahnschmelz durch das Putzen abzutragen.

Was hilft bei Zahnschmelzabbau?

Fragezeichen an der Tafel
Was kannst Du tun, um Dich vor Zahnschmelzabbau zu schützen? Diese Tipps helfen!

Die beste Maßnahme gegen Zahnschmelzabbau ist, bewusst vorzubeugen. Dabei spielen die Mundhygiene und Zahnpflege, sowie eine gesunde Ernährung die tragende Rolle. Beachten solltest Du folgende Tipps:

  • Schrubbe nicht zu sehr, sondern putze mit geringem Druck. Um trotzdem ein bestmögliches Putzergebnis zu erzielen, arbeite idealerweise mit einer Schallzahnbürste
  • Vermeide Softdrinks, Limonaden und Energydrinks.
  • Trinke Wasser, statt Fruchtsäfte.
  • Vorsicht bei Wein.
  • Wähle eine Zahnbürste, die keine zu harten Borsten hat. Bei empfindlichen Zähnen bieten sich vor allem Borsten mit dem Härtegrad „weich“ wie der MOLLI Bürstenkopf oder „mittel“ wie der MEDIO Bürstenkopf an.
  • Vereinbare regelmäßige Kontroll-Termine bei Deinem Zahnarzt, um Zahnschmelzabbau frühzeitig zu erkennen.
  • Meide stark abrasive Zahnpasta. Empfehlenswert für eine gründliche und schonende  Zahnreinigung ist die ORBIMED Bio-Zahnpasta
  • Kaugummikauen erhöht den Speichelfluss, was die Säure neutralisiert und verdünnt. Achte aber darauf, zuckerfreie Zahnpflegekaugummis zu kauen.
  • Spüle den Mund nach dem Verzehr von sauren Lebensmitteln mit Wasser oder einer Mundspülung. Putze frühestens nach einer halben Stunde die Zähne.
  • Minimiere den Konsum von stark sauren Obstsorten.

Wichtig: Auch wenn viele Obstsorten sauer sind, musst Du sie nicht gänzlich meiden. Sie gehören zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung dazu. Zudem regt das Kauen von frischem Obst den Speichelfluss an. Reduziere also stark saure Obstsorten, von deinem Speiseplan musst Du sie aber nicht streichen.

Der Zahnschmelz ist weg – wie kannst Du ihn wieder aufbauen?

Leider geht das nicht, denn der Zahnschmelz ist totes Gewebe. Er wird nervlich nicht versorgt und auch nicht durchblutet. Es gibt also keine Möglichkeit den abgenutzten Schmelz zu regenerieren oder aufzubauen. Durch die oben beschrieben Tipps kannst Du einen weiteren Abbau aber stoppen. Stärken lässt sich der Zahnschmelz außerdem durch gesunde Fette (dazu zählt beispielsweise Kokosöl). Vitamin D und Kalziumpräparate können den Zahn außerdem mineralisieren und schützen vor einem weiterem Abbau.

Fazit

Ist er einmal weg, kommt er auch nicht wieder. Deshalb müssen wir besonders gut auf unseren Zahnschmelz achten. Wenn Du die oben beschriebenen 10 Tipps befolgst, bist du aber bestens gewappnet. Mit der GERO Schallzahnbürste stellst Du sicher, dass Deine Zähen trotz Aufwendung sehr geringen Drucks gründlich gereinigt werden. Die bis zu 48.000 Kopfbewegungen pro Minute stellen ein einwandfreies Putzergebnis sicher, bei dem auf jeglichen Druck verzichten werden kann. Passend dazu, eignen sich die weichen MOLLI Wechselköpfe sowie die MEDIO Bürstenköpfe, die mit dem Härtegrad „mittel“ ein wenig beherzter gegen Schmutz auf den Zähnen vorgehen. Um deinen Zahnschmelz optimal zu schützen, wähle eine Zahncreme ohne abschleifende Wirkung. Wir empfehlen Dir die ORBIMED-Bio-Zahncreme

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