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Deine Zähne schmerzen? Es könnte Pulpitis sein.

Zahnheld September 10, 2018 Keine Kommentare
Zahnwurzelentzündung / Pulpitis Ursachen, Symptome und Behandlung
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Pulpitis – ein anderer Name für Zahnwurzelentzündung: Aua, das tut weh! Mit einer Zahnwurzelentzündung (Pulpitis) ist auf keinen Fall zu spaßen. Warum? Bei diesem Erscheinungsbild ist die Pulpa, also das Zahnmark, entzündet. Dieses Zahnmark ist mit dünnsten Nervenfasern durchzogen und reicht von der Zahnkrone bis zur Wurzelspitze. Die Entzündung kann mitunter stärkste Schmerzen verursachen und eine Wurzelbehandlung notwendig machen. Was die Ursachen sind und wie Du eine Pulpitis verhindern kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

Symptome einer Zahnwurzelentzündung

Hartes Äußeres, weiches Inneres – so sieht ein gesunder Zahn aus. Bei einer Pulpitis haben Bakterien den Weg durch das harte Äußere zum weichen Zahnmark gefunden und führen so eine Entzündung herbei. Dadurch entstehen mitunter starke Schmerzen, die zum Teil auch pochen können. Außerdem ist der Zahn empfindlich gegen Heißes, Kaltes und Druck von Außen. Sobald die Entzündung den Knochen und das knochenumgebende Gewebe erreicht hat, entsteht ein Abszess – ein mit Eiter gefüllter Hohlraum. Dieser wird meist von Schwellungen und Schmerzen begleitet.

Die Ursachen der Pulpitis

Wir unterscheiden bei den Ursachen zwischen unterschiedlichen Gründen:

1. Karies: Der mit Abstand häufigste Grund für eine Zahnwurzelentzündung, hervorgerufen durch mangelnde Zahnhygiene. Hier zerstören Kariesbakterien den Zahnschmelz und verursachen Löcher darin, sodass dieselben Bakterien ungehindert zum Zahnmark vordringen können. Die Ausbreitung setzt dort weiter fort und kann so überaus starke Schmerzen verursachen.

2. Parodontitis: Eine unbemerkte oder nicht ausreichende Parodontose (Abbau und Rückgang des Zahnhalteapparates). Einer Parodontitis geht häufig eine Gingivitis (Zahnfleischentzündung) voraus. Im fortgeschrittenen Stadium ist das Zahnfleisch so weit zurückgezogen, dass die Zahnhälse frei liegen und Schmerzen verursachen.

3. Zähneknirschen und und schräg durchbrechende Weisheitszähne: Diese Ursachen sind zwar gegeben, allerdings ist eine Erkrankung auf dieser Grundlage sehr selten.

Diagnose und Behandlung der Zahnwurzelentzündung

Um einer Wurzelentzündung auf den Grund zu gehen, können verschiedene Arten der Diagnose angewandt werden. Zunächst untersucht der Zahnarzt das Gebiss, was aber oft nicht ausreicht bei Verdacht auf Pulpitis. Es werden daher häufig Röntgenaufnahmen oder das Anwenden von geringen elektrischen Reizen herangezogen, um die Reizreaktivität des Zahnnervs zu testen.

Die Zahnwurzelbehandlung erfolgt durch die allgemein geläufige „Wurzelbehandlung“. Dabei wird unter örtlicher Betäubung der entsprechende Zahn aufgebohrt, um das entzündete Gewebe zu beseitigen. Moderne und spezielle Zahninstrumente machen es möglich, die Zahnwurzelkanäle zu säubern. Dabei werden auch die schädlichen Bakterien und Keime entfernt, um eine weitere Entzündung zu verhindern. Nach dem Entfernen von kaputten Gewebe und Keimen wird der Zahn mit medizinischen Zement aufgefüllt und abgedichtet.

Fazit

Um ein gute und regelmäßige Zahnpflege führt kein Weg vorbei, wenn du eine Zahnwurzelentzündung (Pulpitis) vermeiden möchtest. Wenn Du auf der Suche nach genau diesen guten Zahnpfleghelfern bist, sollest Du Dich bei uns umschauen. Insbesondere ans Herz legen wir Dir unsere elektrische Schallzahnbürste GERO. Mit ihr ist treffsichere und punktgenaue Zahnpflege kinderleicht umzusetzen. Du musst nur einmal morgens und einmal abends auf den Knopf drücken und GERO zum Leben erwecken. Der Rest wird bei guter Putzführung im Mundraum für Dich erledigt.

 


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