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Zahnwurzelentzündung

Deine Zähne schmerzen? Es könnte eine Zahnwurzelentzündung sein.

Pulpitis – ein anderer Name für Zahnwurzelentzündung: Aua, das tut weh! Mit einer Zahnwurzelentzündung (Pulpitis) ist auf keinen Fall zu spaßen. Warum? Bei diesem Erscheinungsbild ist die Pulpa, also das Zahnmark, entzündet. Dieses Zahnmark ist mit dünnsten Nervenfasern durchzogen und reicht von der Zahnkrone bis zur Wurzelspitze.

Die Entzündung kann mitunter stärkste Schmerzen verursachen und eine Wurzelbehandlung notwendig machen. Was die Ursachen sind und wie Du eine Pulpitis verhindern kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

Symptome einer Zahnwurzelentzündung

Hartes Äußeres, weiches Inneres – so sieht ein gesunder Zahn aus. Bei einer Pulpitis haben Bakterien den Weg durch das harte Äußere zum weichen Zahnmark gefunden und führen so eine Entzündung herbei. Zu Beginn schmerzt eine Zahnwurzelentzündung kaum. Erst wenn sich die Bakterien nach unten arbeiten und das Nervende erreicht haben, wird eine Pulpitis deutlich spürbar und äußerst sich in starken, häufig auch pochenden Schmerzen. Außerdem ist der Zahn empfindlich gegen Heißes, Kaltes und Druck von Außen.

Bei Verdacht auf eine Zahnwurzelentzündung sollte man die Symptome mit einem Zahnarzt abklären
Bei Verdacht auf eine Zahnwurzelentzündung sollte man die Symptome mit einem Zahnarzt abklären

Sobald die Entzündung den Knochen und das knochenumgebende Gewebe erreicht hat, entsteht ein Abszess – ein mit Eiter gefüllter Hohlraum. Dieser wird meist von Schwellungen und Schmerzen begleitet.

Die Ursachen der Pulpitis

Wir unterscheiden bei den Ursachen zwischen unterschiedlichen Gründen:

1. Karies: Der mit Abstand häufigste Grund für eine Zahnwurzelentzündung, hervorgerufen durch mangelnde Zahnhygiene. Hier zerstören Kariesbakterien den Zahnschmelz und verursachen Löcher darin, sodass dieselben Bakterien ungehindert zum Zahnmark vordringen können. Die Ausbreitung setzt dort weiter fort und kann so überaus starke Schmerzen verursachen.

2. Parodontitis: Eine unbemerkte oder nicht ausreichende Parodontose (Abbau und Rückgang des Zahnhalteapparates). Einer Parodontitis geht häufig eine Gingivitis (Zahnfleischentzündung) voraus. Im fortgeschrittenen Stadium ist das Zahnfleisch so weit zurückgezogen, dass die Zahnhälse frei liegen und Schmerzen verursachen.

3. Zähneknirschen und und schräg durchbrechende Weisheitszähne: Diese Ursachen sind zwar gegeben, allerdings ist eine Erkrankung auf dieser Grundlage sehr selten.

Diagnose und Behandlung der Zahnwurzelentzündung

Um einer Wurzelentzündung auf den Grund zu gehen, können verschiedene Arten der Diagnose angewandt werden. Zunächst untersucht der Zahnarzt das Gebiss, was aber bei Verdacht auf Pulpitis häufig nicht ausreicht.

Oft verschafft sich der Zahnarzt dann einen Blick ins Innere – und zwar mithilfe von Röntgenaufnahmen. Über geringe elektrische Reize kann außerdem die Reizreaktivität des Zahnnervs getestet werden und zur Findung der Diagnose herangezogen werden. 

Leider ist der Zahn für das menschliche Immunsystem nicht erreichbar. Die Bakterien und somit die Entzündung der Zahnwurzel kann somit niemals von selbst verschwinden und machen eine Behandlung unumgänglich. Die Therapie erfolgt durch die allgemein geläufige „Wurzelbehandlung“. Dabei wird unter örtlicher Betäubung der entsprechende Zahn aufgebohrt, um das entzündete Gewebe zu beseitigen.

Moderne und spezielle Zahninstrumente machen es möglich, die Zahnwurzelkanäle zu säubern. Dabei werden auch die schädlichen Bakterien und Keime entfernt, um eine weitere Entzündung zu verhindern. Nach dem Entfernen von kaputten Gewebe und Keimen wird der Zahn mit medizinischem Zement aufgefüllt und abgedichtet.

Zahnwurzelbehandlungen werden von Betroffenen oft als sehr unangenehmen empfunden. Das ist kein Wunder, denn die Behandlung erfolgt im Prinzip am offenen Nerv. Während der Zahn äußerlich von hartem Zahnschmelz umgeben ist, besteht das weichere Innere aus Zahnbein und Mark. Die Wurzeln halten den Zahn im Kiefer und bestehen zu Teilen aus dem Bein und dem Mark. Da die Wurzeln von feinen Nerven durchzogen sind macht dies eine Behandlung an der entzündeten Wurzel nicht gerade zu einer angenehmen Wellness-Behandlung. 

Gerade deshalb ist eine gute Zahnpflege so wichtig. Denn Prävention ist immer noch die beste Medizin!

Fazit

Um ein gute und regelmäßige Zahnpflege führt also kein Weg herum, wenn du eine Zahnwurzelentzündung (Pulpitis) vermeiden möchtest. Wenn Du auf der Suche nach genau diesen guten Zahnpfleghelfern bist, sollest Du Dich bei uns umschauen. Insbesondere legen wir Dir unsere elektrische Schallzahnbürste GERO ans Herz. Mit ihr ist treffsichere und punktgenaue Zahnpflege kinderleicht umzusetzen.

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