Startseite » Zahnkrankheiten » Was ist Karies? 5 Tipps zum Verhindern von Zahnfäule.

Was ist Karies? 5 Tipps zum Verhindern von Zahnfäule.

Zahnheld August 22, 2018 Keine Kommentare
Was ist Karies? Ursachen, Symptome, Behandlung, Hausmittel, Kariesentsteheung
K

Karies, auch Zahnfäule genannt, ist eine lokale Erkrankung eines oder mehrerer Zähne. Karies wird ausgelöst durch den mikrobakteriellen Biofilm, die Plaque, und Speisereste. Dabei verstoffwechseln Bakterien diese zu Säuren und zerstören bei diesem Vorgang durch Demineralisierung den Zahnschmelz. Diese Zerstörung kann sich im Verlauf auch auf das sog. Dentin, dem Zahnbein, ausweiten. Die Folge sind Löcher in den Zähnen, die im Laufe der Krankheit immer größer werden und unter Umständen auf anliegende Zähne übergreifen.

Was ist die Ursache für Karies?

Kariöse Läsionen, also Löcher in Zähnen, entstehen, wenn Du zu wenig putzt. Dann machen Bakterien aus Speisereste an und zwischen den Zähnen Säuren. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an, indem sie Mineralien aus dem Zahnschmelz herauslösen. Sie „entkalken“ die Zahnoberfläche. Anders als im Abflussrohr ist die am Zahn keinesfalls gewünscht. Die Faktoren begünstigen Karies:

  • Zahnbelag (Plaque)
  • Nahrungsreste (vor allem Zucker und Kohlenhydrate)
  • Zeit
  • Speichelfluss
  • Persönliche Faktoren (etwa unzureichend mineralisierter Zahnschmelz)

Karies, wie auch Parodontose und Gingivitis, hängt eins zu eins mit Deiner Zahnpflege zusammen. Je genauer und regelmäßiger Du also putzt, desto geringer ist die Chance auf Karies. Der Hauptursache Zahnbelag begegnest Du also mit ausreichender und guter Zahnpflege.

Karies entsteht hauptsächlich auf den Kauflächen der Zähne und in den Zahnzwischenräumen. Dort kann sich nämlich am einfachsten Belag ansammeln, da ein Putzen hier am schwierigsten ist. Eine gute Pflege des Zahnzwischenraums ist also unumgänglich und sehr wichtig.

Was sind die Symptome von Karies?

Durch das herauslösen von Mineralien wird der Zahnschmelz stark brüchig und es entstehen Entkalkungen. Diese sind farblos, werden jedoch mit der Zeit dunkel aufgrund von Einlagerungen von Speiseresten. Dies kann bei noch nicht zu großem Fortschreiten mit einer Remineralisierung oder Fluoridierung begegnet werden. Sofern diese Maßnahmen zu spät kommen oder Karies nicht rechtzeitig erkannt wird, dringt sie zum Dentin vor und verursacht so Zahnschmerzen.

Die vier Stufen der Karies:

Stufe 1: Initialkaries.

Die Demineralisierung hat begonnen. Diese Stufe ist schmerzfrei, jedoch entsteht eine Empfindlichkeit gegen Hitze und Kälte, Süßes und Saures. Es werden helle Flecken sichtbar, die sich zunehmend verdunkeln.

Stufe 2: Dentinkaries.

Sofern vorausgehend keine Fluoridierung oder sonstige Mineralisierung stattgefunden hat, löst die Karies immer mehr Zahnschmelz heraus. Nach diesem Vorgang stößt die Karies auf das Dentin, also dem Zahnbein das Zahnes. Sobald das Dentin frei liegt, beginnen die Schmerzen, da nun ungehindert Bakterien, Essenreste und sonstige Fremdkörper dorthin vordringen können.

Stufe 3: Tiefe Zahnkaries.

Nachdem Zahnschmelz und Dentin durchdrungen sind, stößt Karies auf das Zahnmark, die Pulpa. Darin befinden sich die Nerven und Blutgefäße des Zahnes. Sobald hier ein Kontakt stattfindet, entstehen sehr starke Schmerzen. Neben den sehr starken Schmerzen und sehr großen Zahnlöchern entsteht auch ein sehr unangenehmer, fauliger Geruch.

Stufe 4: Abszess.

Sofern noch immer nichts gegen die Karies unternommen wurde, beginnt nun der Abbau des Gewebes um den Zahn herum. Es werden Zahnfleisch, Bänder und Knochen abgebaut. Dieser Vorgang ist verheerend und wird von massiven Schmerzen begleitet. Am Ende des Abszesses fällt der betroffene Zahn aus. Nachdem die Karies jedoch schon sehr tiefgehende Wirkung hatte, sind nebenliegende Zähne ohne Zweifel schon betroffen und bei Stufe 2 oder 3.

Wie kann ich vorbeugen und wie funktioniert Kariesprophylaxe?

Tipp 1: Putze Deine Zähne treffsicher und punktgenau.

Putze Sie also gründlich und mit der richtigen Zahnbürste und der richtigen Technik. Putze sie außerdem zweimal täglich, morgens und abends. Verwende außerdem Zahnseide und/oder Interdentalbürsten zur Pflege der Zahnzwischenräume. Eine sinnvolle Ergänzung sind Mundspülungen und Mundduschen.

Tipp 2: Ernähre Dich gesund und richtig.

Versuche, weniger Zucker zu Dir zu nehmen. Zucker ist in fast allem drin, was verarbeitetes Essen ist. Daneben in fast allem was süß schmeckt wie Gummibärchen und Süßgetränken.

Tipp 3: Trinke viel und kaue gelegentlich zuckerfreien Kaugummi.

Neben ausreichender Flüssigkeit zum Durchspülen des Mundes und gelegentlichem zuckerfreiem Kaugummi kauen, ist Speichel wichtig. Du solltest also darauf achten, dass Deine Mundschleimhäute nicht zu trocken werden.

Tipp 4: Verwende fluoridhaltige oder xylitolhaltige Zahnpasta und Mundwasser.

Mit diesen beiden Stoffen kannst Du einer Demineralisierung entgegenwirken. Diese machen Deine Zähne auch weniger empfindlich. Karies in Stadium 1 kann mit der richtigen Zahncreme/Zahnpasta sogar entgegengewirkt werden.

Tipp 5: Gehe zum Zahnarzt.

Der Zahnarzt Deines Vertrauens für eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) durch und entfernt so alle Zahnbeläge, sich im Laufe einer Zeit angesammelt haben. Damit einher geht eine professionelle Kariesprophylaxe, womit Du Dir sicher sein kannst, keine Karies oder andere Zahnkrankheiten zu haben. Sollte es vielleicht sogar schon zu spät sein, kann Dir Dein Zahnarzt mit der richtigen Kariesbehandlung helfen.

Karies bei Kindern

Es gibt Eltern, die glauben, dass Karies bei Milchzähnen nicht schlimm sei, da diese ja noch ausfallen. Das ist weit gefehlt, denn Karies gräbt sich immer weiter durch und befällt aufgrund des Faktors Zeit die dahinter liegenden zweiten Zähne.

Wenn Du Deinem Kind Karies ersparen möchtest, gehst Du am besten wie bei Dir selbst vor: weniger Zucker, viel Trinken und die richtige Zahnpflege. Achtung bei Kleinstkindern, die noch an der Nuckelflasche hängen: Durch das lange Nuckeln, verbleiben die im Getränk enthaltene Zucker länger im Mund. Somit haben Bakterien mehr Zeit, diesen Zucker zu Säuren zu zersetzen. Nuckelflaschen solltest Du also immer mit einem wenig zuckrigen Getränk füllen und auf keinen Fall als Schnullerersatz ansehen.

Fazit

Um ein gute und regelmäßige Zahnpflege führt kein Weg vorbei, wenn du Karies bzw. Zahnfäule vermeiden möchtest. Wenn Du auf der Suche nach genau diesen guten Zahnpfleghelfern bist, sollest Du Dich bei uns umschauen. Deshalb legen wir Dir unsere elektrische Schallzahnbürste GERO sehr ans Herz. Mit ihr ist treffsichere und punktgenaue Zahnpflege kinderleicht umzusetzen. Du musst nur einmal morgens und einmal abends auf den Knopf drücken und GERO zum Leben erwecken. Der Rest wird bei guter Putzführung im Mundraum für Dich erledigt.

 


Wie hat Dir der Artikel gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Abgegebene Stimmen: 13 durchschnittliche Bewertung: 4,92 von 5)
Loading...

 

Zahnheld

Schreibe einen Kommentar