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Was ist Parodontose? Lese hier, wie Du es vermeiden kannst.

Zahnheld Juli 15, 2018 Keine Kommentare
Was ist Parodontose? Behandlung, Hausmittel, Symptome und Ursachen
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Direkt zu Beginn eine wichtige Richtigstellung. Parodontose gibt es eigentlich nicht, sondern nur Parodontitis. Das Doofe: das Erscheinungsbild und der Verlauf bleiben derselbe. Parodontose ist nur ein rein umgangssprachlicher Begriff. Bei dieser Krankheit geht es um den Abbau und Rückgang des sog. Zahnhalteapparates. Dabei geht das Zahnfleisch und/oder der Kieferknochen langsam zurück und wird abgebaut. Als mögliche Folge kann der betroffene Zahn auch tatsächlich ausfallen.

Was ist die Ursache für Parodontose?

Im Laufe des Tages ensteht ein sehr zähflüssiger Bio-Film auf der Oberfläche der Zähne – die bakteriell bedingte Plaque. Dieser Film ist der ideale Nährboden für Angriffe auf das Zahnfleisch. Dies geschieht durch die Verstoffwechslung des Films durch Mundbakterien, worauf der menschliche Orgnismus mit einer Gegenreaktion antwortet. Er setzt Enzyme frei (helfen bei der Zersetzung der Plaque), die nicht nur die Bakterien zerstören, sondern leider auch das eigene Bindegewebe. Dadurch werden unterm Strich auch Zahnfleisch und Knochen zerstört. Durch diese Angriffe als Reaktion auf die Bakterien entstehen Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündungen, Taschenbildung und die Zersetzung des Zahnfleisches sowie des Kieferknochens. Am Ende dieses Prozesses steht dann der Zahnverlust.

Was sind die Symptome der Parodontose?

Die Symptome der Parodontitis sind schleichend, eher zurückhaltend, von sehr schwachem Schmerz und häufig schubweise. Der Betroffene merkt lange Zeit nichts vom Vorhandensein des Geschehens. Erst wenn die Zahnlockerung nach Jahren einsetzt, merkt der Betroffene das Dilemma. Das Zahnfleisch hat bis dahin den aktiven Bakterien genügend Schutz vor Blicken in den Mund und der Zunge und Speichel geboten. Bei gesunden Menschen ist ein Mikrofilm auf der Oberfläche des Zahns, der Zahn und Zahnfleisch trennt. Beim erkrankten Menschen wurde die Plaque an Nischenstellen nicht sorgfälltig entfernt. Die Bakterien beginnen dann die Plaque zu verstoffwechseln und zerstören diesen Mikrofilm. Damit können diese Bakterien dann den Zahn befallen.

Symptome sind Rötung des Zahnfleischs, Vergrößerung des Zahnfleisches um den betroffenen Zahn herum, Berührungsempfindlichkeit und Zahnfleischbluten. Zum späteren Krankheitsverlauf kommen dann noch starker Mundgeruch und Eiterbildung hinzu. Im letzten Akt beginnt der entsprechende Zahn zu wandern oder auch auszufallen.

Wie erfolgt die Behandlung von Parodontitis?

Grundsätzlich solltest Du Dir überlegen, wie du Parodontose vorbeugen kannst. Dies geschieht in erster Linie über Deine persönliche Prophylaxe (Vorsorge) bei Dir zu Hause. Um dieser Krankheit vorzubeugen, musst Du Dir täglich Deine Zähne zweimal putzen und dabei die passende Zahnbürste und die richtige Putztechnik anwenden. Auch sind die Zahnzwischenräume und die Zunge zu beachten. Die hier geeigneten Mittel sind Zahnseide und ein sog. Zungenreiniger.

Die zahnärztliche Prophylaxe ist die PZR, die Profesionelle Zahnreinigung. Hier werden mit geeigneten Mitteln vorhandene Plaque und Zahnstein schonend entfernt, um so vorzubeugen. Doch sollte das Kind bereits in den Brunnen gefallen sein, ist einzig der Gang zum Zahnarzt das Richtige. Konsultiere dafür den Zahnarzt Deines Vertrauens und lass Dir helfen.

Welche sind die Risikofaktoren?

  • Rauchen
  • schlechte oder fehlende Mundhygiene (Zähneputzen mit den richtigen Utensilien nicht vergessen)
  • Typ-1-Diabetes (Diabetes mellitus)
  • andere Mundkrankheiten wie Karies
  • Schwangerschaft (durch aufgelockertes Bindegewebe, bedingt durch die körpereigene Hormonumstellung)
  • Atmung durch den Mund
  • unausgewogene und schlechte Ernährung
  • Genetik
  • Piercings an ungünstigen Stellen im Mundraum wie Lippe, Lippenbändchen und Zunge

Gibt es Hausmittel gegen Parodontose?

Hausmittel sind immer bedingt als die beste Lösung zu sehen. Wir empfehlen an dieser Stelle ausdrücklich den Gang zum Zahnarzt. Grundsätzlich jedoch nicht fehl am Platz sind die orale Verwendung von Aloe-Vera Gel, Grüner Tee, die Verwendung von Teebaumöl-haltiger Zahnpasta und die Verwendung von Thymian- und Salbei-haltiger Mundspülung.

Fazit

Um ein gute und regelmäßige Zahnpflege führt kein Weg vorbei, wenn du Parodontose bzw. Parodontitis vermeiden möchtest. Wenn Du auf der Suche nach genau diesen guten Zahnpfleghelfern bist, sollest Du Dich bei uns umschauen. Insbesondere ans Herz legen wir Dir unsere elektrische Schallzahnbürste GERO. Mit ihr ist treffsichere und punktgenaue Zahnpflege kinderleicht umzusetzen. Du musst nur einmal morgens und einmal abends auf den Knopf drücken und GERO zum Leben erwecken. Der Rest wird bei guter Putzführung im Mundraum für Dich erledigt.

 


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