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Zähneputzen vor der Magenspiegelung – ist das erlaubt?

Ein Besuch beim Arzt ist nie wirklich angenehmen, besonders dann nicht, wenn eine größere Untersuchung wie eine Magenspiegelung ansteht. Und dann gibt’s da auch noch die Regeln, an die man sich als Patient für den Erfolg der Untersuchung zu halten hat. Und die können manchmal verwirren. Auf Nahrung muss jedenfalls schon mal verzichtet werden, aber wie sieht das eigentlich mit dem Zähneputzen vor der Magenspiegelung aus?

Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD)

Die Ösophago..was? Hinter diesem kryptischen Namen verbirgt sich eine Untersuchung, bei der über den Mund ein Schlauch mit angebrachter Kamera eingeführt wird. Umgangssprachlich wird die ÖGD als Magenspiegelung bezeichnet.

Genau genommen ist diese Bezeichnung aber nicht ganz korrekt, denn wie der medizinische Name bereits verrät, wird dabei nicht nur der Magen (Gaster) untersucht, sondern auch die Speiseröhre (Ösophagus), sowie der Zwölffingerdarm (Duodenum), der sich direkt an den Magen anschließt. Die komplizierte Bezeichnung setzt sich also aus den Namen der drei Organe zusammen, die bei einer ÖGD untersucht werden.

Bei einer Magenspiegelung wird in der Regel die Schleimhaut dieser Organe untersucht. Die Beschwerden, die zu einer Magenspiegelung führen sind vielfältig. Häufige gesundheitliche Probleme sind: 

  • chronische Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Sodbrennen 
  • Schluckstörungen 

Bei Auffälligkeiten im Gewebe können während der Untersuchung auch Proben des betroffenen Gewebes entnommen werden oder therapeutische Eingriffe ausgeübt werden. In seltenen Fällen wird eine Magenspiegelung auch zur Bergung verschluckter Gegenstände durchgeführt. 

Zähneputzen vor der Magenspiegelung
Eine Magenspiegelung wird zur Untersuchung der Schleimhaut des Magens, der Speiseröhre und des Zwölffingerdarms durchgeführt.

Was es vor der Magenspiegelung zu beachten gilt

Anders als bei einer Darmspiegelung muss man sich bei einer Magenspiegelung zum Glück keiner langen Vorbereitung in Form einer Darmreinigung unterziehen.

Der Magen leer sich nämlich relativ schnell von selbst und es bleiben keine Essensreste zurück. Man kann also bis zum Tag der Untersuchung ganz normal essen, die letzte Mahlzeit sollte am frühen Abend eingenommen werden. Am Tag der Untersuchung jedoch, muss der Patient nüchtern bleiben. Das ist selbsterklärend, denn ein gefüllter Magen lässt sich natürlich nur schwer untersuchen.

Zum Trinken sollten nur noch klare Flüssigkeiten aufgenommen werden, unmittelbar vor der Untersuchung (ca. bis zu zwei Stunden davor) sollte vollständig auf das Trinken verzichtet werden. 

..und wie schaut’s mit dem Zähneputzen vor der Magenspiegelung aus?

Aber darf man sich vor einer Magenspiegelung die Zähne putzen? Diese Frage verunsichert viele, die sich der Untersuchung stellen müssen. Gerade weil der Arzt bei einer Magenspiegelung auch im Mund des Patienten zugange ist, möchte man den Doktor natürlich keinem schlechten Atem aussetzen.

Die gute Nachricht: Das musst Du auch nicht! Das Zähneputzen vor der Magenspiegelung ist vollkommen bedenkenlos. Es gibt dabei auch absolut gar nichts zu beachten, Du kannst Deine Zähne wie gewohnt pflegen und musst Dir keine Sorgen machen, dass das Auswirkungen auf Deine Untersuchung haben könnte.

Auch das Ausspülen des Mundes mit einem Schluck Wasser ist natürlich erlaubt – nur Schlucken solltest du es nicht. Das solltest Du aber generell nicht machen.

Also keine Sorge wenn’s um’s Zähneputzen geht, denn auch wenn Du nichts gegessen hast, solltest Du die Zahnpflege nicht vernachlässigen. Ganz nebenbei erwähnt, wird Der Arzt es Dir auch danken, wenn Du mit frischem Atem zur Untersuchung kommst! 

Die Magenspiegelung ist überstanden – und nun?

Wie geht es nach der Untersuchung dann weiter? Davon abhängig, ob Du Dich bei der Untersuchung gegen eine Sedierung (Beruhigungsspritze) oder dafür entschieden hat, kannst du die Praxis gleich selbstständig verlassen und sogar aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, oder eben nicht.

Wenn die Untersuchung mit Sedierung durchgeführt wurde, solltest Du von einer Begleitperson abgeholt werden und bis zu 24 Stunden nicht am Straßenverkehr teilnehmen, auf Alkohol verzichten und keine schwierigen Maschinen bedienen.

Weil in der Regel bei einer Magenspiegelung außerdem der Rachen mit einem Spray betäubt wird, sollte nach der Untersuchung noch für etwa eine Stunde auf Nahrung verzichtet werden. Isst man bevor die Betäubung vollständig abgeklungen ist, besteht die Gefahr sich zu verschlucken. Besser man geht also auf Nummer sicher und kann sich nach der Stunde umso mehr auf die erste Mahlzeit freuen! 

Viel Glück also für Deine Ösophagogastroduodenoskopie – und das Zähneputzen nicht vergessen!

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