Wie entsteht eine Zahnwurzelentzündung?
Pulpitis – ein anderer Name für Zahnwurzelentzündung. Das tut weh! Mit einer Zahnwurzelentzündung (Pulpitis) ist auf keinen Fall zu spaßen. Warum? Bei diesem Erscheinungsbild ist die Pulpa, also das Zahnmark, entzündet. Dieses Zahnmark ist mit dünnsten Nervenfasern durchzogen und reicht von der Zahnkrone bis zur Wurzelspitze.
Die Entzündung kann mitunter stärkste Schmerzen verursachen und eine Wurzelbehandlung notwendig machen. Was die Ursachen sind und wie du eine Pulpitis verhindern kannst, erfährst du in diesem Beitrag.
Symptome einer Zahnwurzelentzündung
Hartes Äußeres, weiches Inneres – so sieht ein gesunder Zahn aus. Bei einer Pulpitis haben Bakterien den Weg durch das harte Äußere zum weichen Zahnmark gefunden und führen so eine Entzündung herbei.

Zu Beginn schmerzt eine Zahnwurzelentzündung kaum. Erst wenn sich die Bakterien nach unten arbeiten und das Nervende erreicht haben, wird eine Pulpitis deutlich spürbar und äußerst sich in starken, häufig auch pochenden Schmerzen. Außerdem ist der Zahn empfindlich gegen Heißes, Kaltes und Druck von Außen.
Sobald die Entzündung den Knochen und das knochenumgebende Gewebe erreicht hat, entsteht ein Abszess – ein mit Eiter gefüllter Hohlraum, der meist von Schwellungen und Schmerzen begleitet wird.