Die Zaubernuss und ihre heilende Wirkung

Im Herbst sind ihre Blätter prächtig gelb gefärbt und bereits im Winter blüht der Strauch und erheitert uns an grauen Wintertagen mit den gelb-roten Blüten, die von den nackten Zweigen wie kleine Sterne strahlen. Doch nicht nur wegen ihrer Blüte in den Wintermonaten erfreut sich die Zaubernuss, auch Hamamelis genannt, immer größerer Beliebtheit in Europa. Die Pflanze findet wegen ihrer therapeutischen Wirkung auch vielseitig in Medizin- und Kosmetikprodukten Verwendung. 

Wo wächst der Strauch?

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Nordamerika, wo sie bereits von indigenen Völkern wegen ihrer heilenden Wirkung geschätzt wurde und vielfältig als traditionelles Heilmittel eingesetzt wurde. Manche Arten der Zaubernuss sind aber auch in Asien beheimatet und selbst bei uns in Europa fühlt sich die Pflanze sehr wohl und findet sich in so manchem Garten wieder. Der 23 Meter hohe Strauch gehört der Familie der Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae) an. Der Name stammt aus dem Englischen, wo die Zaubernuss als „Witch-hazel“ bezeichnet wird.

Die Zaubernuss als Heilpflanze

Dass die Pflanze eine heilende Wirkung haben soll, wissen wir also bereits. Aber was ist in der Pflanze drin, dass sie so besonders macht? Für den Einsatz in Kosmetikprodukten und der Heilkunde werden die Rinde sowie die Blätter der Zaubernuss verarbeitet. In diesen finden sich nämlich zwei wichtige Wirkstoffe: Gerbstoffe (Tannine und Catechine) und ätherische Öle. Mit diesen Stoffen wehrt die Pflanze Fraßfeinde und Mikroorganismen ab.

Doch nicht nur für die Pflanze bieten diese Stoffe Schutz, auch für den Menschen haben sie einen heilenden Effekt. Die Tannine, die überwiegend in den Blättern der Pflanze gebildet werden, sind den meisten Menschen geläufig. Sie sind Bestandteil vieler Weinsorten und sorgen für das adstringierende (zusammenziehende) Gefühl, was so mancher Wein im Mund hinterlässt. Bei Catechinen, die in der Rinde der Pflanze vorkommen, handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die wegen ihrer gefäßschützenden Wirkung auch in der Medizin eingesetzt werden.

Die Gerbstoffe der Nuss sorgen dafür, dass Schleimhautzellen gestärkt werden und Krankheitserregern, wie Bakterien, das Eindringen somit erschwert wird. Sie haben eine schmerzlindernde Wirkung, beugen Entzündungen vor und ermöglichen eine beschleunigte Wundheilung. Durch die zusammenziehende Wirkung hat die Zaubernuss einen abschwellenden Effekt und Blutungen können effektiver gestillt werden.

Das sind die wichtigsten Eigenschaften der Hamamelis:

  • fördert die Wundheilung
  • entzündungshemmend
  • antiviral
  • antibakteriell
  • lindert Juckreiz
  • antioxidativ
  • adstringierend


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